Basel
Am gestrigen Samstag waren 5 Hetzerather (Stefan und Christoph Mischo, Sebastian Zimmer, Christian Höfig und ich) im schweizerischen Basel um sich die WM-Qualifikationspartie Schweiz-Griechenland anzusehen, die die „Schwyzer“ durch 2 späte Tore in der 84. und 87. Minute vor 38500 Zuschauern (ausverkauft) verdient gewannen und damit alleiniger Tabellenführer sind. Um 8 Uhr starteten wir in Hetzerath, tankten noch in Luxemburg und fuhren über Thionville und Strassburg in Richtung Basel. Nachdem wir auf einem französichen Autobahnparkplatz stichprobenartig auf Drogen und sonstiges gecheckt wurden verlief die weitere Anreise problemlos. Gegen 13 Uhr waren wir am Ziel, Auto gleich am Stadion geparkt und ab mit der Tram-Bahn in die Innenstadt. Bei herrlichen Wetter (24 Grad) weilten wir dann bis ca. 18 Uhr in der Fussgängerzone, die sich am späten Nachmittag in ein rot-weißes Fahnenmeer gewandelt hatte. Nur hin und wieder sah man die ein oder anderen Griechen in blau-weiss. Um es vorweg zu nehmen: Nirgends gab es Gewalttätigkeiten, überall wurde friedlich gefeiert. Mit der Tram-Bahn ging es dann wieder zurück zum Stadion St-Jakob-Park, einem reinen Allseater mit 3-fach hohen steilen Tribünen. Christian verteilte die Karten (die er über einem Frankfurter Bekannten per Internet besorgt hatte, Danke Thorsten!!) und nach einer letzten Stärkung ging`s ins Innere des Hexenkessels. Überall rot-weisse Fahnen, Kuhglockengebimmel, „Hopp Schwyz“-Gesänge, es herrschte Volksfeststimmung, allerdings unter ohrenbetäubendem Lärm, einfach geil. Das Spiel sah von Beginn an eine dominierende Schweizer Mannschaft, die sich allerdings beim Abschluss schwer tat. Die Griechen unter Trainer Otto Rehhagel waren von Beginn an auf zerstören aus und taten für die Offensive so gut wie nichts. Kurz vor der Pause flog dann ein griechischer Verteidiger u.a. wegen Meckerns mit gelb-rot vom Platz. Nach der Pause war es mehr oder weniger ein Spiel auf ein Tor, allerdings hatten die Gäste in der 65. Minute einen einzigen guten Konter der für ein Tor gut war. Bis zur 84. Minute hielt das Bollwerk der Griechen stand, dann Freistoss von rechts, Kopfball, Tor. Der Jubel im Lager der Eidgenossen und im Stadion kannte keine Grenzen. Nun machten die Gäste auf und die Schweizer nutzten den Platz durch einen schönen Konter zum entscheidenden 2:0. Gegen 23.15 Uhr brachen wir dann zur Heimreise auf, nachdem ich mich wenige Minuten später in Basel verfahren hatte und wir eine 15-minütige Extrarunde drehen mussten verlief auch die Rückfahrt problemlos und wir waren kurz nach 4 Uhr heute morgen wieder zu Hause. Allen Beteiligten hat es Mordsspass gemacht und die nächten Pläne für eine größere Tour stecken bereits in der Schublade…..
